Aktuell

Live long and prosper, Mr. Spock: Wenn Legenden sterben

An manchen Tagen gehen Legenden von uns. Legenden deshalb, weil sie für etwas stehen. Legenden aber auch, weil sie so lange unter uns waren. Durch die Vielzahl der Jahre sind sie ganze Menschenalter einfach da. Tauchen immer wieder auf, gealtert, gereift, aber sicher anwesend. Leonard Nimoy alias Mr. Spock war so eine Legende. Er stellte…

weiterlesen

… und es werde Licht: Licht in Science-Fiction-Filmen

„Licht ins Dunkel bringen“ ist in der Science Fiction mehr als nur ein Sprichwort. Ein kurzer Abriss durch die Filmgeschichte zeigt durchaus, wie ernst es dem Genre mit dem Sprichwort ist. Bereits der Mond als Himmelskörper faszinierte die Menschen. Hell am Nachthimmel sichtbar, stellte er viele vor Fragen, die zunächst gar nicht, und im Laufe…

weiterlesen

Biedermeier to go

Krisen sind es, die zu Rückzügen führen. Raus aus der Welt, hinein ins Häusliche, Private, Überschaubare. Dort mag man finden, was abhanden kam: Sicherheit, Schutz, Kontrolle und Vertrauen in sich selbst und das eigene Leben. Und eine Zuflucht aus vorangegangen unsicheren Zeiten. Biedermeier heißt eine Epoche des 19. Jahrhunderts und bezeichnet eine Abkehr von  der…

weiterlesen

Hemingwrite – die neue alte Art, zu schreiben

Nein, sie stirbt doch nicht aus: Die gute alte Schreibmaschine. Das beweist Hemingwrite, eine Schreibmaschine, die – natürlich – auch noch mehr ist. Hemingwrite überträgt die Funktionalität einer alten Schreibmaschine in die heutige Zeit, so dass ein kleiner papierweißer Monitor als Papierersatz dient. Und selbstverständlich muss und kann man die Texte elektronisch speichern. Doch interessant…

weiterlesen

Schreiben und Werkzeuge

Wie den neuen Roman schreiben? Die Frage klingt einfacher, als sie ist – und eben das ist das Absurde an ihr. Denn ich stelle mir derzeit diese Frage eher mit dem Blick auf das ideale Tool. Da haben wir das absurde Wort: Tool. Mit dem Schreiben verhält es sich normalerweise so: Man hat einen Stoff…

weiterlesen

Unrechtsstaat DDR? Eine Mahnung zum Verwenden von Begriffen

Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls steht sie wieder im Raum, die Frage: Darf man die DDR einen Unrechtsstaat nennen? Oder geht dieser Begriff an der damaligen Realität vorbei? Eine geschmacklose Diskussion. Denn die Tendenz, das Wort Unrechtsstaat nicht zu verwenden, ist fatal. Wir brauchen Worte. Worte, die auch unmissverständlich deutlich sind. Worte, die Dinge und…

weiterlesen

Als die Welt das Piepen lernte

Die stillen Zeiten sind vorbei: Spätestens ersichtlich wird dies, sobald man sich einen neuen Wagen setzt und auf das Gaspedal tritt. Dann nämlich geht es los, das große Piepen. Es sind die Abstandssensoriken, die den Autofahrer von heute in einer Tour warnen – nur: wovor bloß? Und macht uns das, was uns vor Folgen der…

weiterlesen

Warum Wirtschaftswissen zur Allgemeinbildung gehört

Gehört Wissenschaftswissen zur Allgemeinbildung? Ja, um die Mechanismen zu verstehen, nach denen die Welt derzeit funktioniert. Um abzuschätzen, wo man steht – als Schritt zur Mündigkeit, durch Verstehen der Strukturen und Hintergründe beurteilen zu können, ob etwas gut oder schlecht ist, funktionierend oder krank. Und auch um zu beurteilen und abzuwägen, wie es mit der…

weiterlesen

Altweibersommer oder die Macht der Entspannung

Er sollte als eigenständige Jahreszeit gelten, und sie wäre des Menschen liebste: Der Altweibersommer. Ihm wohnt all das inne, was wir im Innersten mögen: Gelassenheit und eine Periode seliger Erschöpfung. Ein Aufatmen der Seele, die sich zuvor im Sommer verausgabte mit Jagen und Schwirren. Bevor der Herbst der Natur sichtbar eine Pause auferlegt, verströmt der…

weiterlesen

Farewell, Fremdwörterbuch – Ein Abschied

Einem jahrelang treuen Begleiter gab ich nun offiziell den Laufpass – dabei hat es mir seit Schulzeiten treu zur Seite gestanden: Das Fremdwörterbuch. Nun ist es überflüssig geworden und auch (seien wir ehrlich) auch irgendwie antiquiert. Beim Lesen anderer Bücher auf ein Wort zu stoßen, das es zu klären gilt, verlangt nach schnellem Zugriff, und…

weiterlesen

Eigene Tagebücher öffentlich lesen – das Ding mit den Diary Slams

Ja, es wirkt zunächst seltsam: In einem Diary Slam lesen Männer und Frauen aus ihren Tagebüchern vor – auf einer Bühne und vor anwesendem Publikum. Wer macht denn so was? Und dass das Publikum dann wie in einem richtigen Slam üblich Punkte vergibt und einen Sieger kürt: Klingt seltsam? Alles halb so wild, wie mein Besuch bei…

weiterlesen

Die Deutschen sind anders als ihre Filme

Die Deutschen sind anders als die Filme, die sie drehen. Diese werden gedreht von Menschen, die nichts zu erzählen haben und produziert von Menschen, die ihr Geld schon im Sack haben. Die Filmforderung macht’s möglich. Da gibt es nichts zu befürchten in dieser Sphäre, da gibt es keine Misserfolge oder Flops. Diese Filme sind billig…

weiterlesen

Science-Fiction-Lesung aus dem Roman „Kinder der Kuppel“

Lesung aus meinem SF-Foman "Kinder der Kuppel"

Stephen King ist es zu verdanken, dass aus meinem Roman Kinder der Kuppel nichts wurde. Zum Zeitpunkt meiner Lesung aus den ersten 5 Kapiteln wusste ich noch nicht, um was es in Kings damals neuem Roman Die Arena ging. Kurze Zeit später fand ich es heraus – und aufgrund der augenfälligen thematischen Ähnlichkeiten stellte ich…

weiterlesen

Impressionen vom Finale des BW Slam 2014 in Karlsruhe

Slam taugt auch für die große Bühne: Das große Finale der Baden-Württembergischen Poetry-Slam-Meisterschaften BW Slam 2014 brachte am Samstag, 20. Septemer 2014 den großen Saal des Karlsruher Tollhaus zum Beben – mit 750 Zuschauern war es komplett ausverkauft. Hier traten die Halbfinalisten an, die am Abend zuvor in der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe sowie dem Karlsruher…

weiterlesen

Literatur an ungewöhnlichen Orten: www.literaturort.de

2012 startete ich das Online-Literaturprojekt „Literaturort“ – hierbei geht es darum, mit einer Kamera die Lesung eines eigenen Textes an einem Ort aufzuzeichnen, der gemeinhin nichts mit Literatur zu tun hat. Diese Plätze, banal, alltäglich, ungewöhnlich, sollen auf diese Weise literarisch „aufgeladen“ und mit der eigenen Literatur in einen Literaturort umgewandelt werden. Das Motto: „Literatur…

weiterlesen

10 Bücher, die mich beeinflusst haben

Von Autor Matthias Falke wurde ich auf Facebook zur Buchchallenge eingeladen – hier sollte man die 10 Bücher angeben, die einem am wichtigsten sind, bzw. die einen maßgeblich beeinflusst haben. Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt. Bei der Überlegung stellte ich indes fest: Die wichtigsten Bücher sind nicht automatisch meine beliebtesten. Manche Titel haben mich…

weiterlesen

Die 10 wichtigsten Bücher, Platz 10: „Accelerando“ von Charles Stross

Science Fiction ist ideales Terrain für Gedankenspiele, wohin sich die Menschheit entwickelt, und welche Folgen dies haben wird. Charles Stross geht in seinem Buch in diesem Punkt mächtig zur Sache und spinnt eine Welt, an deren Anfang wir tatsächlich stehen könnten. Stross ist ein Denker unter den SF-Autoren, mehr noch, ein Weiterdenker. Er ist in…

weiterlesen

gehe zu nach oben

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen