Die Hallo I Briefe

Hallo I - www.oliverkoch.net  Irgendwann 2014 begann ich damit, Briefe an eine fiktive Person namens „I“ zu schreiben. Dieses Initial hat eine Bewandtnis: Das I steht sowohl für „Ideal“ als auch für „Instanz“. Hintergrund war, viele dieser Briefe per Hand mit Füller zu schreiben, um durch diese Kultivierung des Schreibens eine andere Form des Denkens wieder zu entdecken und damit → weiterlesen

Als die Welt das Piepen lernte

Die stillen Zeiten sind vorbei: Spätestens ersichtlich wird dies, sobald man sich einen neuen Wagen setzt und auf das Gaspedal tritt. Dann nämlich geht es los, das große Piepen. Es sind die Abstandssensoriken, die den Autofahrer von heute in einer Tour warnen – nur: wovor bloß? Und macht uns das, was uns vor Folgen der Unachtsamkeit schützen soll, nicht im Gegenzug noch viel unachtsamer?→ weiterlesen

Warum Wirtschaftswissen zur Allgemeinbildung gehört

Gehört Wissenschaftswissen zur Allgemeinbildung?
Ja, um die Mechanismen zu verstehen, nach denen die Welt derzeit funktioniert. Um abzuschätzen, wo man steht – als Schritt zur Mündigkeit, durch Verstehen der Strukturen und Hintergründe beurteilen zu können, ob etwas gut oder schlecht ist, funktionierend oder krank.
Und auch um zu beurteilen und abzuwägen, wie es mit der Ethik dahinter aussieht.
Wirtschaftswissen bringt natürlich Menschen hervor, die bestens darin funktionieren, was gut für sie und das bestehende System ist, und eben dies ist der Impuls, der die meisten Verfechter leitet.
Aber es ist im Gegenteil auch gut für Menschen, die dank ihres Wissens zum Schluss kommen, dass dieess System falsch oder in einigen Punkten nicht richtig ist. Sie können etwas zum Besseren ändern.
Das ist gut für alle.

Altweibersommer oder die Macht der Entspannung

Er sollte als eigenständige Jahreszeit gelten, und sie wäre des Menschen liebste: Der Altweibersommer. Ihm wohnt all das inne, was wir im Innersten mögen: Gelassenheit und eine Periode seliger Erschöpfung. Ein Aufatmen der Seele, die sich zuvor im Sommer verausgabte mit Jagen und Schwirren. Bevor der Herbst der Natur sichtbar eine Pause auferlegt, verströmt der Altweibersommer Behaglichkeit, nach der man sich zuvor gesehnt hat und Schönheit, die man bald vermissen wird. Ein kurzes Aufflackern→ weiterlesen

Reise nach Prag

Prag AltsadtUm es kurz zu machen: Nein, Prag ist nicht beim ersten Besuch mal eben zu erschließen. Es sei denn, es genügt, von einem Ort zum andern zu hetzen, von außen ein paar Fotos zu knipsen, vielleicht in den Veitsdom zu rennen und sich einen Kaffee an einem der belebten Plätze hineinzuschütten.

Wem das ein Graus ist: Vergesst es, Prag in drei Tagen kennenzulernen!
Denn Prag hat viel mehr Dächer, als es Jahre auf dem Buckel hat. Und wer sich→ weiterlesen

Farewell, Fremdwörterbuch – Ein Abschied

Farewell, FremdwörterbuchEinem jahrelang treuen Begleiter gab ich nun offiziell den Laufpass – dabei hat es mir seit Schulzeiten treu zur Seite gestanden: Das Fremdwörterbuch.
Nun ist es überflüssig geworden und auch (seien wir ehrlich) auch irgendwie antiquiert. Beim Lesen anderer Bücher auf ein Wort zu stoßen, das es zu klären gilt, verlangt nach schnellem Zugriff, und wer schleppte schon das Fremdwörterbuch als Beigabe mit auf Reisen?
 Da ist das Smartphone inzwischen einfach praktischer. Vor allem, weil es→ weiterlesen

Eigene Tagebücher öffentlich lesen – das Ding mit den Diary Slams

2. Karlsruher Diary-Slam
2. Karlsruher Diary-Slam

Ja, es wirkt zunächst seltsam: In einem Diary Slam lesen Männer und Frauen aus ihren Tagebüchern vor – auf einer Bühne und vor anwesendem Publikum. Wer macht denn so was? Und dass das Publikum dann wie in einem richtigen Slam üblich Punkte vergibt und einen Sieger kürt: Klingt seltsam? Alles halb so wild, wie mein Besuch bei dem 2. Karlsruher Diary Slam zeigte.→ weiterlesen

Die Deutschen sind anders als ihre Filme

Die Deutschen sind anders als die Filme, die sie drehen. Diese werden gedreht von Menschen, die nichts zu erzählen haben und produziert von Menschen, die ihr Geld schon im Sack haben. Die Filmforderung macht’s möglich. Da gibt es nichts zu befürchten in dieser Sphäre, da gibt es keine Misserfolge oder Flops. Diese Filme sind billig und müssen kein Publikum finden, das dafür bezahlt. Sie dienen den Eingeladenen auf Premieren und Festen als Treffpunkt fürs Netzwerken.→ weiterlesen

Science-Fiction-Lesung aus dem Roman „Kinder der Kuppel“

Lesung aus meinem SF-Foman "Kinder der Kuppel"
Lesung aus meinem SF-Foman „Kinder der Kuppel“

Stephen King ist es zu verdanken, dass aus meinem Roman Kinder der Kuppel nichts wurde. Zum Zeitpunkt meiner Lesung aus den ersten 5 Kapiteln wusste ich noch nicht, um was es in Kings damals neuem Roman Die Arena ging. Kurze Zeit später fand ich es heraus – und aufgrund der augenfälligen thematischen Ähnlichkeiten stellte ich die Arbeit am Roman schwersten Herzens ein.

Dabei hatte Kinder der Kuppel eine vollkommen andere Ausrichtung, wie ich auch zu Beginn der Lesung zu verstehen gebe: Es ging um Außerirdische, die ein Dorf abriegeln, die Einwohner terrorisieren und damit jene dazu bringen, sich zu wehren.→ weiterlesen

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